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Geothermie
Goethermie - Photovoltaik - Solarthermie
Die Geothermie , oder Erdwärme , ist die in dem oberen (zugänglichen) Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme, welche aus dem Erdinneren nach außen dringt. Zusätzlich zerfallen in der Erdkruste natürliche radioaktive Elemente, durch deren Zerfall ebenfalls Wärme entsteht. Geothermie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie und zählt zu den regenerartiven Energien.
Sie kann direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen (Wärmepumpenheizung), oder auch zur Erzeugung von Elektrischem Strom.
Wärmepumpen haben die Fähigkeit, den geringen Temperaturunterschied auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau anzuheben, um damit Gebäude oder andere Einrichtungen beheizen zu können.
Zur Beheizung von Gebäuden werden meist Elektro-Kompressions-Wärmepumpen verwendet. Es finden jedoch auch Absorptions- bzw. Adsorptions-Wärmepumpen Verwendung. Das Funktionsprinzip lässt sich gut mit einem Kühlschrank vergleichen, der innen kühlt und außen heizt. Viele dieser Systeme können im Umkehrbetrieb auch zur Kühlung eingesetzt werden.
Für die Entnahme der Erdwärme werden z.B. für ein Einfamilienhaus, 2 Erdsonden bis zu einer mittleren Tiefe von ca. 70 Meter in die Erde eingebracht.
Dies geschieht mittels je einer Erdbohrung für jede Sonde.
Der höchste Wirkungsgrad wird in Kombination mit einer Fußbodenheizung erzielt.
Das Jahres-Einsparpotential gegenüber der konventionellen Beheizung liegt bei ca. 60 %.
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