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Markt und Recht

Der Markt für Kanal- und Rohrleitungssanierung steht vor einem enormen Wachstum.

Bis zu 300 Mrd. € (nur in Deutschland) werden in den nächsten 15 Jahren von den Rohrleitungsbetreibern ausgegeben werden müssen, um nicht nur den umwelttechnischen sondern auch den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Sehr viele Kanäle und Rohrleitungen sind älter als 50 Jahre. Nach Schätzungen von Bund, Ländern und Gemeinden sind bis zu 40% marode und müssen ersetzt werden.

Rechtsgrundlagen der Kanalsanierung

Wer als Netzbetreiber seine Abwasserkanäle und Rohrleitungen regelmäßig kontrolliert und Schäden behebt, schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch sich selbst vor rechtlichen Konsequenzen.
Bundesrecht, Landesrecht und kommunales Recht bilden ein Geflecht zusammen mit technischen Normen und Regelwerken. Gewässerverunreinigung ist eine Straftat bzw. Ordnungswidrigkeit nach der Schadensersatzersatz wirksam wird.

Kurzfassung der Ergebnisse

• fast 90 % der Schäden werden im Bereich Abwasser vermutet.
• 46 % der Schäden werden mittels Erneuerung, 30 % mittels Instandsetzung, 24 % mittels           Sanierung beseitigt.
• 65 % sanieren im Abwasserbereich, 50 % im Gas- und 34 % im Wasserbereich
• Die wichtigsten Entscheidungskriterien für Sanierungsverfahren sind:

- Oberflächenbebauung
- Verkehrsaufkommen
- Umweltschutzauflagen
- Test innovativer Verfahren
- Kosten

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