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Zugkraftmessung

Ein wesentlicher Qualitätsaspekt beim Rohreinzug liegt in der Messung der Zugkräfte am Rohrstrang, da beim Einzugvorgang unkontrollierbare Kräfte auf das Neurohr wirken können.

Da ein Übersteigen der zulässigen Zugkräfte nicht zwangsläufig zur sofortigen Unbrauchbarkeit der Neuleitung führen muss, sondern die Beschädigung auch erst später, nach einem undefinierten Zeitraum auftreten kann, ist die Zugkraftmessung ein wichtiger Gesichtspunkt, um die qualitätsgerechte Verlegung und die Haltbarkeit auch über den Gewährleistungszeitraum hinaus nachzuweisen.

Zum Nachweis, dass die am Neurohr wirkenden Kräfte die nach der DVGW Richtlinie zulässigen Kräfte nicht übersteigen, wird für den Einzug eine permanente Zugkraftmessung installiert.
Dabei wird der Messzylinder im Inneren des Neurohrs mitgeführt. Die Sendeeinheit am Ende des Neurohrs übermittelt während des Einzugs die Daten an die mobile Auswertungsstation (Laptop) in Echtzeit. Damit lässt sich eine Beschädigung des Neurohres sogar vermeiden, weil der Verantwortliche den Berstvorgang sofort stoppen kann, wenn ein festgelegter Maximalwert überschritten wird.

Die Verwendung des Zugkraftmessgeräts ist noch nicht zwingend vorgesehen, doch erhöht sich dadurch die langfristige Sicherheit für den Bauherren und die Tiefbauunternehmen

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